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Die Veste Coburg, auch "Fränkische Krone" genannt, erhebt sich mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen über das Land. Eine Blüte erlebte die mittelalterliche Burg zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Schloss der sächsischen Kurfürsten.

Martin Luther weilte 1530 in ihren Mauern.

Umgestaltungen im Geist der Burgenromantik prägen das heutige Bild. Einzigartig ist das Jagdintarsienzimmer von 1632, eine vollständig holzvertäfelte Prunkstube.

Im Fürstenbau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wohnung des letzten Herzogs eingerichtet.

Die Veste beherbergt weiterhin ein bedeutendes Kupferstichkabinett, eine Sammlung mit kostbaren venezianischen Gläsern, historische Jagdwaffen und eine Rüstkammer.

Weitere Glanzstücke sind die beiden ältesten Kutschen der Welt und barocke Schlitten. Werke altdeutscher Kunst, darunter Gemälde von Cranach, Dürer und Grünewald stellen weitere Kostbarkeiten dar.

In einem Zweigmuseum, dem Europäischen Museum für Modernes Glas im Schlosspark Rosenau bei Rödental nahe Coburg ist die Sammlung von Studioglas und modernem Glas der Kunstsammlungen der Veste Coburg untergebracht, die umfangreichste Präsentation dieser Kunst in Europa. Daneben ist auch zeitgenössische Keramik zu sehen.

Veste Coburg
Veste Coburg Fürstenbau